Bekämpfung der Proliferationsfinanzierung: Was Luxemburgs IFMs tun – und wo Lücken bleiben
Die luxemburgische Aufsichtsbehörde (CSSF) hat kürzlich eine thematische Überprüfung abgeschlossen, die sich auf
Kontrollen zur Bekämpfung der Proliferationsfinanzierung bei fünf in Luxemburg ansässigen Investmentfondsmanagern (IFMs)
konzentrierte.
Die Überprüfung zielte auf das spezifische Risiko ab, dass Fondsinvestitionen dazu verwendet werden könnten,
wirtschaftliche Ressourcen zu beschaffen, zu bewegen oder zur Verfügung zu stellen, die zur Verbreitung von
Massenvernichtungswaffen (WMD) beitragen.
Die CSSF untersuchte das Engagement auf Vermögensebene mit Schwerpunkt auf Dual-Use-Gütern (DUGs) und Investitionen in
Schiffe, Schifffahrt und andere Transportmittel.
Die Bewertung berücksichtigte Risiken im Zusammenhang mit Nordkorea, Iran und länderspezifischen Sanktionsregimen und
wurde im Kontext der erweiterten Erwartungen der FATF zur Risikobewertung und -minderung der Proliferationsfinanzierung
sowie des luxemburgischen Gesetzes vom 19. Dezember 2020 zur Umsetzung restriktiver Finanzmaßnahmen durchgeführt.
Das 19. Sanktionspaket der EU verschärft den Druck auf Russlands Energie-, Finanz- und Umgehungsnetzwerke
Das 19. Sanktionspaket der Europäischen Union, das am 23. Oktober 2025 verabschiedet wurde, stellt einen bedeutenden
Fortschritt im taktischen und strukturellen Druck auf Russlands Kriegswirtschaft dar.
Die Maßnahmen kombinieren insbesondere ein beispielloses Energieembargo mit gezielten Finanzbeschränkungen (
einschließlich der ersten expliziten Krypto-Maßnahmen), erweiterten Handelskontrollen gegen die militärisch-industrielle
Basis und verstärkten Instrumenten zur Umgehungsbekämpfung, die Ermöglicher in Drittländern erreichen.
Für Experten im Bereich Finanzkriminalität, Compliance-Beauftragte und Ermittler erweitert das Paket die Liste der
sanktionierten Gegenparteien, verschärft Transaktionsverbote und erweitert Mechanismen zur Identifizierung und
Unterbrechung undurchsichtiger Wertschöpfungsketten wie der Öl-Schattenflotte und Offshore-Krypto-Kanäle.
Luxemburgs Fondsbranche schwillt auf €5,95 Billionen an, während Aufsichtsbehörden auf Vereinfachung ohne Deregulierung drängen
Ein widerstandsfähiges Fondsökosystem, sich verschärfender Wettbewerb mit Irland und eine vorsichtige Haltung gegenüber
zentralisierter EU-Aufsicht: Luxemburgs Finanzaufsichtsbehörden skizzierten einen Markt im Wandel, mit steigenden
Steuereinnahmen und einer Aufsichtsphilosophie, die fest im Pragmatismus verwurzelt ist.
CSSF aktualisiert AML/CFT-Markteintrittsfomular: Was Fonds und IFMs wissen müssen
Die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) hat gezielte Aktualisierungen des
AML/CFT-Markteintrittsformulars (MEF) eingeführt, um die Erhebung standardisierter Informationen zu Geldwäsche- und
Terrorismusfinanzierungsrisiken (ML/FT) zu optimieren.
Das MEF bleibt verpflichtend für Fonds, die zugelassen sind oder zugelassen werden (einschließlich ELTIFs, unabhängig
von ihrem AIF-Typ), sowie für Investmentfondsmanager (IFMs), die von der CSSF für AML/CFT-Zwecke zugelassen, registriert
und beaufsichtigt sind oder werden.
Die Änderungen präzisieren, wann das Formular eingereicht werden muss und welche Informationen erforderlich sind,
während gleichzeitig die Erwartungen an Governance und rechtzeitige Einreichung verstärkt werden.
FAQ zur Anwendung internationaler Finanzsanktionen: Hauptpflichten, Meldepflichten und operative Erwartungen
Dieser Artikel erläutert die wesentlichen Verpflichtungen für Fachleute des Finanzsektors, die unter luxemburgischem
Recht tätig sind, wenn sie mit internationalen Finanzsanktionen konfrontiert werden.
Er übersetzt rechtliche und aufsichtsrechtliche Anforderungen in praktische Schritte, die Unternehmen umsetzen müssen,
um konform zu bleiben, Vollzugsmaßnahmen zu vermeiden und betriebliche Störungen zu begrenzen.